Die Fußball Europameisterschaft der Frauen steht vor der Tür. Ab 2. Juli treten in der Schweiz die besten Nationalteams Europas gegeneinander an und spielen um den Titel. Trotz wachsender Popularität steht der Frauenfußball in der Publikumsgunst noch weit hinter dem Männerfußball und so ist zu erwarten, dass das bevorstehende Turnier wieder einmal kritische Stimmen aufkommen lassen werden. Noch immer werden die Frauen oftmals belächelt und nicht ernst genommen.
Wissenschaftsformat „Einstein“ wagt das wissenschaftliche Experiment
Das Schweizer Fernsehen SRF hat das zum Anlass genommen und zeigt am morgigen Donnerstag, also rechtzeitig vor Turnierbeginn, die neueste Ausgabe ihres Wissenschaftsmagazins Einstein. In der neuen Ausgabe widmet sich das Format um Moedartorin Kathrin Hönegger der Frage, was Männer leisten müssten, wenn sie die gleichen Bedingungen wie die Frauen hätten.
Basierend auf wissenschaftlich belegten Daten will das Format zeigen, dass Fußball für Frauen weit anspruchsvoller ist als für Männer und die Leistung entsprechend größer ist. Wie soll das belegt werden? Wissenschaftler haben berechnet, welche Dimensionen das Spielfeld, die Tore und der Ball haben müssten, aber auch die Länge der Spielzeiten muss angepasst werden. Würde das geschehen, würde sich das Männer-Spiel radikal verändern. Die Spieler der U19-Mannschaft des FC Thun und die U17-Spieler des FC Winterthur stellen sich der Challenge.
Außerdem begleitet die Sendung eine Schweizer Spitzenfußballerin ins futuristische Fußball-Lab der TSG Hoffenheim. Dort werden ihre Reflexe in der Spieltaktik getestet und Evolutionsbiologen der Universität Zürich vermessen weibliche und männliche Nachwuchs-Torhüter im 3D-Bodyscanner, alles vor dem Hintergrund des Spannungsfeldes Wunsch und Wirklichkeit im Frauenfußball.
Ausstrahlung: Donnerstag, 26. Juni 2025 21:05 Uhr, SRF 1. Online abrufbar auf Play SRF ab 10:00 Uhr.
Anmerkung: Ich konnte die Sendung nicht vorab sehen.
