Die Stadien von Basel und Bern sind erstmals Teil von EA FC.
Der St. Jakob Park in Basel (Foto: Oliver Schäfer)

Im Dezember findet das Achtelfinale des Schweizer Cups statt. Der Drittligist FC Grand-Saconnex aus Genf hat sich mit einem 4:3-Sieg auswärts gegen den FC Le Communal Sport Le Locle für dieses qualifizieren können. Bei der Auslosung am 21. September wurde dem FC Grand-Saconnex ein Heimspiel gegen den Schweizer Meister FC Basel zugelost.

FC Grand-Saconnex tritt Heimrecht ab

Die Heimstätte der Genfer hat Platz für gerade mal 1000 Fans. Das Centre sportif du Blanché erfüllt nicht die nötigen Infrastrukturkriterien für die Austragung des Spiels und deshalb verzichten die Underdogs freiwillig auf das Heimrecht. Das Spiel findet daher im Basler „Joggeli“ statt, wie der St. Jakob Park liebevoll genannt wird. Das Basler Stadion ist das größte der Schweiz.

Kostenloser Eintritt: Der FC Basel lädt ein und bittet um Spenden für Gegner

Das Abtreten des Heimrechts dürfte nicht nur die Basler freuen. Denn der FC Basel zeigt wahren Sportsgeist und trägt die gesamten sechsstelligen Kosten, die bei der Austragung des Spiels entstehen. Darüber hinaus verlangt der FC Basel für die normalen Plätze kein Eintrittsgeld. Nicht nur das, Basel bittet sogar um freiwillige Spenden für seinen Gegner, der in den letzten Jahren zwar sportliche Erfolge feiern durfte – der Verein ist mehrfach aufgestiegen – doch dadurch auch finanziell stark belastet ist.

Gemeinsam mit seinem Sponsor Bitpanda unterstützt Basel daher seinen Gegner und bittet um Spenden im Gegenzug zum freien Eintritt, die ohne Abzüge an Grand-Saconnex weitergeleitet werden.

FC Basel – FC Grand-Saconexx Tickets

Nun fragt ihr euch vielleicht, wie ihr an die Tickets für das Spiel kommt. Informationen dazu wird der FC Basel in Kürze bekannt geben. Im Moment sind die Tickets noch nicht erhältlich. Inhaber einer Saisonkarte werden vorab die Möglichkeit erhalten, sich ein Ticket zu sichern.

VIP-Tickets werden aber wie gewohnt kostenpflichtig sein.

Fazit:

Ich finde den freien Eintritt und den Aufruf für den Gegner zu spenden für eine großartige sportliche Geste in den Zeiten des immer mehr ausufernden Kommerzes im Fußball. Dem FC Basel gebührt in meinen Augen ein großes Lob und Anerkennung. Es wäre schön, wenn sich andere Vereine daran ein Beispiel nehmen würden.

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