Alle WM-Spiele ohne Magenta-Abo (legal)

Das Jahr 2026 hat begonnen und damit auch ein neues WM-Jahr! Im Sommer findet die Weltmeisterschaft in drei Ländern statt: Mexiko, Kanada und den USA. Das Turnier ist so groß wie nie zuvor, denn erstmals treten 48 Nationen an und spielen um die begehrte Trophäe. Damit ergeben sich auch so viele Spiele, wie noch nie bei einer Endrunde der Weltmeisterschaft: 104 Spiele werden insgesamt im Rahmen des diesjährigen WM-Turniers ausgetragen.

Übertragung der WM-Spiele 2026 in Deutschland

In Deutschland hat sich die Deutsche Telekom die Übertragungsrechte für alle 104 Spiele der Weltmeisterschaft gesichert. Auf seinem Streamingdienst MagentaTV zeigt die Telekom alle Spiele des Turniers, 44 Partien exklusiv. Mehr als ein Drittel der Spiele sind ohne kostenpflichtiges Streaming-Abo also nicht zu sehen!

Die restlichen Partien hat die Telekom sublizenziert. Die beiden deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF dürfen 60 Spiele live übertragen, darunter alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Dass alle WM-Spiele der deutschen Nationalmannschaft im frei empfangbaren Free-TV laufen müssen, schreibt der Medienstaatsvertrag vor. Das würde aber auch auf das Privatfernsehen zutreffen, sodass deutsche Fußballfans sicher froh sind, dass die Spiele ohne lange Werbeblöcke zu sehen sein werden.

Doch ihr könnt auch ohne MagentaTV-Abo alle WM-Spiele live und legal anschauen. Dazu komme ich gleich.

Übertragung der WM-Spiele 2026 in der Schweiz

In der Schweiz konnte sich der öffentlich-rechtliche Sender SRF die Übertragungsrechte an allen 104 Spielen des Turniers sichern. Schweizer Fußballfans können alle also Spiele ohne kostenpflichtiges Streaming-Abo ansehen. SRF ist der deutschsprachige TV-Sender der Schweiz. Es ist davon auszugehen, dass auch Rachel Rinast einige der Spiele im Schweizer Fernsehen kommentieren wird. Die ehemalige Profifußballspielerin hat einen deutschen und einen Schweizer Pass, spricht und kommentiert aber auf Hochdeutsch. Die anderen Kommentatorinnen und Kommentatoren dürften allerdings auf Schweizerdeutsch kommentieren. In Deutschland werden diese Streams aber durch Geoblocking nicht regulär zugänglich sein.

Übertragung der WM-Spiele 2026 in Österreich

Auch in Österreich haben die Zuschauer das Glück, dass alle Spiele des Turniers im Free-TV gezeigt werden. Der öffentlich-rechtlicher Sender ORF zeigt 52 Spiele, darunter das Eröffnungsspiel, ein Halbfinale und das Finale. Die andere Hälfte der Spiele überträgt der zum Red-Bull-Konzern gehörende Privatsender ServusTV.

Empfang von SRF, ORF und ServusTV in Deutschland

Als Deutscher Fan kann man neidisch auf unsere beiden Nachbarn im Süden blicken, wo Fußballfans alle WM-Spiele kostenlos ansehen können. Doch auch in Deutschland lassen sich die Übertragungen unser deutschsprachigen Nachbarn empfangen. Nötig dazu ist es lediglich, einen VPN-Anbieter zu nutzen. VPN bedeutet Virtual Private Network und bedeutet, dass der eigene Internetverkehr über einen ausländischen Server geleitet wird. Damit surft man quasi unter falscher Flagge im Internet und erhält eine IP-Adresse eines fremden Landes.

Da ich zwar Deutscher bin, aber großer Fan der Schweiz, sehe ich auch gerne Schweizer Fernsehen. Doch selbst Eigenproduktionen des Schweizer Fernsehens (Serien, Dokus etc.) sind oftmals von Geoblocking betroffen und aus mir unerklärlichen Gründen im Ausland nicht empfangbar. Aber auch Spielzusammenfassungen der Schweizer Super League sehe ich mir immer wieder gerne an.

Aus diesem Grund habe ich vor wenigen Monaten ein Abo bei NordVPN abgeschlossen, als es mal ein Sonderangebot gab. Mit diesem konnte ich bislang problemlos alle Inhalte des Schweizer Fernsehens SRF hier in Deutschland ansehen.

Die Nutzung eines VPNs ist absolut legal! Auch wenn ihr den VPN-Dienst zur Umgehung von Ländersperren nutzt, macht ihr euch laut Einschätzung des aus Youtube und TV berühmten Anwalts Christian Solmecke, nicht strafbar. Ihr habt also, laut Solmecke, mit keinen rechtlichen Konsequenzen zu rechnen!

Nutzung eines VPNs

Die Anmeldung bei einem VPN-Anbieter ist nicht schwierig. Dazu sucht ihr euch einen passenden Anbieter aus und erstellt dort einen Account und schließt ein Abonnement ab. Ja, ein VPN kostet auch Geld, aber von den Kosten her ist das in der Regel überschaubar. Insbesondere, wenn man eines der vielen Neukundenangebote nutzt, die es am Markt gibt.

Ich selbst habe bislang nur mit NordVPN eigene Erfahrungen gesammelt und bin damit bislang absolut zufrieden. Damit nutze ich nicht nur frei empfangbare ausländische TV-Sender, sondern konnte auch ein ausländisches Streaming-Abo abschließen. Allerdings werden VPN-Verbindungen von manchen Streaminganbietern auch erkannt und blockiert. So scheiterte mein erster Versuch bei der Anmeldung eins ausländischen Streamingdienstes, beim Zweiten hat es hingegen funktioniert.

Nutzung auf dem Computer

Am einfachsten ist die VPN-Nutzung auf einem Computer. Persönlich nutze ich Windows, auf einem Mac dürfte es aber genauso einfach sein. Nachdem du dich bei deinem VPN-Anbieter registriert hast, lädst du eine Software herunter, über die du die Verbindung zu einem Server in dem gewünschten Land aufbaust. Das ist wirklich einfach und sollte keine größeren Schwierigkeiten bereiten. Dort lässt sich die Verbindung auch wieder problemlos beenden.

Nutzung auf dem TV-Gerät

Auf dem Smart-TV-Gerät ist die Nutzung etwas komplizierter. Ist auf eurem Smart-TV Android installiert, dann kommt die gute Nachricht: Die VPN-Nutzung darauf ist über die passende App kinderleicht. Hat euer TV-Gerät allerdings ein anderes Betriebssystem als Android, kommt hier die schlechte Nachricht: Damit ist die VPN-Nutzung nicht ohne Umwege möglich. In diesem Fall habt ihr aber Glück, falls ihr einen passenden Streaming-Stick besitzt. In meinem Fall ist es ein Amazon Fire TV Stick, den ich sowieso besitze. Über diesen könnt ihr ganz bequem euren VPN nutzen und für die Fußball-WM bspw. die App des Schweizer Fernsehens installieren.

Nachteile der VPN-Nutzung

Eine ausländische IP-Adresse zu haben, bringt aber nicht nur Vorteile mit sich. Es wird damit häufiger vorkommen, dass ihr bestätigen müsst, dass ihr kein Roboter seid und daher häufig Captchas anklicken (z.B. „Klicke auf alle Verkehrsschilder“). Auch können heimische Websites womöglich mit einer fremdländischen IP nicht erreichbar sein oder ihr werdet irrtümlicherweise für einen unberechtigten Besucher gehalten. Daher sollte die VPN-Nutzung auf die Einsatzszenarien begrenzt werden, in denen ihr die IP-Adresse des jeweiligen Landes tatsächlich benötigt.

Auch sollte nicht verschwiegen werden, dass die Verbindungsgeschwindigkeit unter der VPN-Nutzung leidet. Das ist aber auch nachvollziehbar, denn euer Internetverkehr wird ja mit Absicht umgeleitet. Die Geschwindkeit hat bei mir bislang aber immer ausgereicht um in hoher Auflösung zu streamen, sowohl bei europäischen Anbietern als auch bei einem asiatischen Anbieter.

Konkret auf das Fußballstreaming sei noch der Nachteil genannt, dass die Kommentatoren ggf. eine andere Sprache sprechen oder eben einen Schweizer oder österreichischen Akzent / Dialekt sprechen.

Tipp: VPN-Anbieter mit Cashback abschließen und sparen

Um einen VPN-Anbieter nutzen zu können, müsst ihr euch dort einen Account anlegen und ein Abonnement abschließen. Ja, das kostet zwar auch Geld, aber die Kosten sind überschaubar und die Anbieter möchten für ihre Dienstleistung natürlich auch bezahlt werden. Das Gute aber ist: Die Kosten bewegen sich im überschaubaren Rahmen. Das gilt insbesondere dann, wenn man eine der häufig verfügbaren Sonderaktionen in Anspruch nimmt oder das Abo über einen Cashbackanbieter wie Shoop abschließt. Bei Shoop könnt ihr beim Abschluss von Verträgen oder bei Bestellungen in Onlineshops Cashback erhalten. Konkret bedeutet das: Ihr ruft die Shopseite über euren Shoop-Account auf und tätigt ganz normal eure Bestellung. Diese wird dadurch keinen Cent teurer. Shoop erhält dafür eine Provsion und gibt einen großen Teil der erhaltenen Provision an euch zurück. Das nennt sich Cashback. Das funktioniert natürlich nur bei teilnehmenden Partnern, wobei mehrere VPN-Anbieter bei Shoop gelistet sind, darunter große Anbieter wie NordVPN (das ist der Anbieter, den ich nutze), CyberGhost oder ExpressVPN. Aktuell (Stand: 9.1.) erhaltet ihr je nach Anbieter 20-40% Cashback.

Falls ihr euch bei Shoop anmelden wollt, nutzt gerne den folgenden Button:

*Wenn ihr euch über diesen Button bei Shoop anmeldet, werdet ihr von mir als Freund geworben. Dadurch bekommst sowohl du als auch ich (sofern alle Bedingungen erfüllt sind) einen Bonus von derzeit 10 Euro gutgeschrieben.

Fazit

Die Nutzung eines VPNs zur Nutzung ausländischer Streaminganbieter ist eine legale Option. Gerade im Hinblick auf die Weltmeisterschaft ist es eine gute Option, falls ihr auch jene Spiele sehen wollt, die ARD und ZDF nicht übertragen.

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